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Mittwoch, 25. Februar 2015

Halleluja...

Der BESTE MANN  war wohl heute im Haus *freu*

Die Wand ist nun fast komplett gerade und vor allem ohne Welle angearbeitet worden.

Dazu musste sie zuerst nochmal zurückgebaut, wieder neu aufgebaut und dann angearbeitet und gespachtelt werden.

Beweisfoto gefällig?

Donauwelle am 24.02.2015
Glatte Wand am 25.02.2015
Warum das nicht gleich ordentlich gemacht wurde, ist mir allerdings total schleierhaft! Und warum man für eine korrekte Ausführung im Neubau immer erst Mängelrügen aussprechen muss, kann ich auch nicht nachvollziehen *grummel*

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Abgehängte Rigipsdecke

Schon wieder Trockenbau?!?! Und das zu Silvester? 
Der Hausbau hört ja an den Feiertagen nicht einfach auf zu existieren, auch wenn etwas Ruhe auf der Baustelle eingekehrt ist.

Dieses mal soll es nicht um das Schiebetürenthema gehen, sondern ein kleiner Exkurs in Sachen Bausicherheit unternommen werden.

Als Bauherr(in) lernt man ja nie aus und so haben wir in Sachen Trockenbau bislang schon so Einiges gelernt. So gibt es z.B.
  1. verschiedene Beplankungsmöglichkeiten von Wänden und Decken (Gipskartonplatten, Feuchtraum-/Schallschutz-/Feuerschutzplatten, OSB-Platten etc. )
  2. Einfach- und Doppelbeplankung
  3. Maximalabstände der Unterkonstruktionsausführung an Decken und Wänden
  4. Schiebetürenkits für in der Wand laufende Türen (da sind sie ja wieder *ggg*), wobei Glastürenkits wohl günstiger sind als Holztürenkits
  5. gedämmte / feuerfeste / luftdichte Bodeneinschubtreppen mit und ohne QS- Siegel
  6. etc. etc...
Wenn man sich dann noch etwas beliest, wird man zwar nicht zum Baufachmann bzw. zur Baufachfrau, aber einfachere Fehlerquellen (um z.B. ein Durchbiegen der Trockenbau Decke zu vermeiden) kann man selbst entschärfen.
Bei uns war dies z.B. die Verschraubung der Decken- und Wandbeplankung. Genauer gesagt, die Abstände zwischen den Schrauben. Hier sollten die Schraubenabstände an den Decken max. 17 cm und an den Wänden max. 25 cm nicht überschreiten (so sagt zumindest Tante Google und auch die Verarbeitungsrichtlinie).

Schraubenabstand früher (25 - 30 cm)

Bei uns war dies leider nicht der Fall. Nach einer kurzen Intervention sind wir nun aber Regelkonform verschraubt und werden hoffentlich nie einen "Dach- (ähm Decken) schaden" zu beklagen haben.
Schraubenabstand heute (</= 17 cm)
Außerdem wurden noch ein paar zu weit auseinander gesetzte Rigipsplatten (Abstand ca. 1 cm) versetzt, was uns hoffentlich zukünftig größere Risse an der Wohnzimmerdecke erspart.

Blick in das Wohnzimmer
Blick in Küche/ Esszimmer

Blick in Diele
Blick von Diele in Arbeitszimmer

Letztlich können wir sagen, der vom Trockenbauer noch in den  letzten zweit Arbeitstagen vor Weihnachten geschickte "beste Mann" (sonst war wohl eher die "Zweitbesetzung" da) hat uns das beste Weihnachtsgeschenk beschert, das es als Bauherr gibt - ein sicheres Gefühl und Zuversicht, dass alles ein gutes Ende nehmen wird ;)

Montag, 22. Dezember 2014

Glasschiebetüren

Das der Themenkomplex "in Wand laufende Glasschiebetür" nochmal zum Dauerbrenner auf unserer Baustelle wird, habe ich früher wahrlich nicht gedacht. Der Trockenbauer wohl auch nicht...
 
Auf jeden Fall gibt es hier einige kleinere und größere Fallstricke.
 
Waren wir noch am 30. November noch frohen Mutes, dass die Schiebetüren komplikationslos eingebaut werden können, kam mit dem Zollstock die Ernüchterung. Die Türen sind leider zu tief abgehängt worden *schnüff*


SK- Glasschiebetür
"tiefergelegte" Speisekammer- & WZ-Schiebetür Blick in Diele



WZ- Glasschiebetür
 

"tiefergelegte" Wohnzimmerschiebetür Blick ins WZ

Der Wandaufbau und das Türenkit selbst hätten uns von den geplanten 2,10 Meter Türhöhe am Ende leider ganze 13 Zentimeter! gestohlen. Da das aber nicht so gedacht war und musste mit dem Trockenbauer kommuniziert werden! Schließlich wollten wir ein Standardmaß (wenn auch das höhere), damit wir keine teure Sonderanfertigung bei der Tür brauchen und außerdem sollten große Gäste nicht immer den Kopf einziehen müssen...
 
Nach einem Gespräch mit dem Architekten hat nun der Trockenbauer nun Alles noch einmal auf Anfang gesetzt. Und dieses Mal wird er hoffentlich nicht nur die Türhöhe, sondern auch die Ausführung in Glas berücksichtigen :-)
 
Rückgebaute WZ- Tür
Rückgebaute Speisekammertür


Der Plan sieht nun vor, dass der Trockenbauer ein  "nicht so stark auftragendes" Kit verwendet und die Trockenbauverkleidung entsprechend Herstellerempfehlung mit schmalem Schlitz ausführt, damit man später nicht bis "Timbuktu" in die Schiebetür gucken kann.
 
Ich freue mich schon, wenn die Türen endlich fertig sind - das heißt nämlich wir können einziehen (da Türen bekanntlich zuletzt kommen sollten)!
 

Sonntag, 30. November 2014

Schiebetüren

Nachdem wir uns schweren Herzens aus Platzgründen von einer Doppelflügeltür zum Wohn-Ess-Küchenbereich verabschiedet hatten, kam der Vorschlag unseres Architekten, stattdessen eine Schiebetür einzuplanen.
Aber wie macht man so etwas???
  • Auf oder in der Wand laufend ?
  • Aus Glas oder aus Holz mit Lichtausschnitt ?
  • Wer baut die Tür schließlich ein - Trockenbauer? Schreiner? ...?

Letztlich haben wir uns im Wohnzimmer für eine in der Wand laufende Glastür (satiniert mit 4 Querstreifen aus Klarglas) entschieden :-)
Dazu hat der Trockenbauer zunächst eine Wand gestellt, in der die Elektrik verbaut wurde. Also mehrere Schalter, Steckdosen, Raumther-mostat, Rollladensteuerung, Ipad-Dose und Lüftungssteuerung ;)
Dann hat er die Rückseite der Wand mit Rigipsplatten geschlossen, so dass keine Dreckecke entsteht.
Schließlich wurden im Bereich der oberen Türöffnung Rigipsplatten festgemörtelt, damit die später sichtbare Oberkante schön glatt ist. 

Und dann das "Einbau-Kit" der Firma Knauf bestellt, die Einbauanleitung studiert und letztlich die Laufschiene installiert...

 

Bis jetzt sieht alles gut aus *freu* Nun fehlt nur noch die Glastür, die in die Laufschiene gesetzt wird und dann kann auch die Gegenseite der Wand im Flur geschlossen werden.


Samstag, 8. November 2014

Fortschritte Trockenbau

Juchuuuu,  wir haben eine geschlossene Decke im UG- Flur und Treppen-haus. *freu* Auch die Stützsäule ist nun ordentlich verkleidet und das erste Mal gespachtelt worden.

Und ich muss sagen, dass sieht viiiieeeel besser aus, als die grüne Variante der Stütze ;)

Gespachtelte Decke
Gespachtelte Säule
Blick von Oben in das Treppenloch hinein



Auch in den Bädern geht es langsam voran. So wurde die Vorsatzschale im Kinderbad auf Länge gebracht (also gekürzt) und auch hier das erste Mal gespachtelt.


Sieht doch ganz gut aus, oder?! Jetzt muss nur noch das kleine Loch im Estrich geschlossen werden...

Tipp für angehende Bauherren:

Die Vorsatzschale sollte nicht zu nah an der zukünftigen Duschabtrennung enden, damit hier keine kleine Dreckecke entsteht, die später nur mit einem Staubpinsel gereinigt werden kann.

Mittwoch, 5. November 2014

Deckenschluss

Nein - Es herrscht kein wirklicher Stillstand auf unserer Baustelle! Ich war gestern nur so erschossen, dass ich keinen Post mehr schreiben mochte...
Gestern wurden z.B. beginnend die Decken im UG geschlossen. Nun haben wir fast das endgültige Raumgefühl in K1, K2, Schlafzimmer und Gästezimmer.

Elektrokabel verlaufen in Abhangdecke
Unterkonstruktion Abhangdecke
Lange habe ich mit mir und der Deckenhöhe in der Planungsphase gehadert, denn eigentlich liebe ich hohe Decken im Altbaustil. Allerdings werden wir weder große Flügeltüren noch Stuck an der Decke bekommen... und auch der Bauherr kann mit sehr hohen Decken eher weniger anfangen *schnüff*

Decke zukünftiges Kinderzimmer 1
Decke zukünftiges Gästezimmer
Deshalb haben wir uns schlussendlich auf eine Höhe von 2,60 m mit unserem Architekten geeinigt und nun wird es, so wie es aussieht, doch noch ein paar Extrazentimeter geben, *freu* so dass wir auf 2,65 m ohne Bodenbeläge (Fliesen/ Parkett) kommen ;) 

Ankleide mit fast geschlossener Decke
Treppenaufgang
Trotzdem gibt es noch reichlich für den Trockenbauer zu tun, ehe der Maler sein Werk beginnen kann.

Mit dem Malermeister haben wir am Samstag zumindest schon mal einen ersten Vororttermin :-) Da geht es dann um Vliestapete oder Raufaser, Farbe in weiß oder vielleicht in bunt, etc...

Dienstag, 21. Oktober 2014

BHL

Eigentlich gibt es diese Abkürzung in unserer Baubeschreibung nicht wirklich, aber in den vielen Baublogs im www. bin ich (die Bauherrin) so oft darüber gestolpert, dass sie nun quasi doch zum eigenen Wortschatz gehört ;)

Wir haben also heute mit unserer zweiten Bauherrenleistung begonnen und die Putzschienen am Waschmaschinenpodest angebracht. Die erste BHL war ja "Das Mauerblümchen", das noch immer auf seine Vollendung wartet...

Die heutige BHL war auch gar nicht schwer *freu* auch wenn der Bauherr mal wieder sein tolles Spielzeug benutzen musste...
  1. Podest frei Räumen
  2. Putzschienen abmessen und mit der Flex auf Maß bringen
  3. Putz anrühren und punktuell aufbringen
  4. Putzschiene anrücken und nochmal etwas Putz drüber geben
  5. Material wegräumen und säubern
  6. Beweisfotos machen ;-)












Trockenbau nimmt langsam Fahrt auf

Schon von Weitem konnte man heute mal wieder eine Neuerung vor dem Haus erkennen. Der Trockenbauer hat seine Gipskartonplatten liefern lassen und diese stehen nun gut verpackt (hoffen wir zumindest mal bei dem Mistwetter) vor der Haustür.

Gut das die Dinger so schwer sind, dass der Wind sie nicht so einfach wegtragen kann, wie unsere zwei Bauzaunfelder. Diese müssen wir nämlich quasi nach jedem Gewitterlüftchen wieder aufrichten... *ufffmeinrücken*

Ansonsten sind auch im Inneren erste Veränderungen zu dokumentieren.
  1. Das Problem mit der Dampfsperre in Arbeitszimmer und Abstellkammer wurde angegangen. Das Ergebnis ist noch nicht optimal, aber das wird schon noch werden. Wir setzen da auf unseren Architekten unterstützt durch unseren Sachverständigen. 
  2. Deckenunterkonstruktion wurde in zwei Zimmern im UG fertiggestellt und im dritten begonnen.
  3. Einige unansehnliche GK- Platten (die vom Bauherrn vorher liebevoll mit Neonorange markiert wurden) wurden ausgetauscht. Leider teils ohne Markierung, wo vorher die Steckdosen gesessen haben :(
  4. Die grüne Stützsäule an der Treppe wurde eingekoffert ;)
  5. Das Schattenfugenprofil liegt im EG bereit und wartet auf seinen Einsatz an der EG Decke
  6. Der Pocket-Schiebetür-Einbausatz von Knauf für unsere noch zu schließenden Schiebetürenwände wurde auch geliefert *freu*




Mittwoch, 27. August 2014

Putzteufel 3.0 und Trockenbau

Vielleicht sollte ich diesen Post lieber mit "Dreckteufel" titulieren, denn das sind Putzer wirklich. Sie können ja nicht wirklich etwas dafür und auch die Ergebnisse sind nicht "dreckig" aber "saubere Arbeit" ist etwas anderes...

Außerdem hat der Trockenbauer gestern schon die Wände geschlossen und die Abkofferungen hergestellt. Die Nische über dem WC soll später mit Türen verschlossen werden und wird dann so wichtige Utensilien wie trockenes und feuchtes Toilettenpapier bevorraten :-)

Zur Abwechslung haben wir heute unseren Feuchtraumputz bekommen. Es handelt sich dabei um Kalkzementputz, der ist nicht nur deutlich dunkler, sondern auch rauer als der sonst eingesetzte Gipsputz für die übrigen Räumlichkeiten. Und hier noch zwei exemplarische Bilder für den Fortschritt:

 






 

 

 

 

 

 

 



Und weil ich es gerade gelesen habe, hier ein Teil meiner Erkenntnisse über Kalkzement- und Gipsputz:

Kalkzementputz:

  • tradioneller Mineralputz
  • besteht aus den Bindemitteln Kalk und Zement und dem Zuschlagstoff Sand
  • hat diffusionsoffene Oberfläche
  • schützt vor Schimmel- und Pilzbefall
  • ist wasserabweisend, langlebig und widerstandsfähig
  • ist als Innenwand- und Deckenbeschichtung für Nassräume und Keller geeignet

Gipsputz

  • hochwertigen Standard für den Innenausbau für Räume mit „üblicher Luftfeuchte“
  • sehr feines Material mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten
  • baubiologisch günstig, da er ein reizfreies Innenraumklima schafft
  • bauphysikalisch vorteilhaft sind trockene warme Bauteiloberflächen durch Gipsputz
  • gut zu verarbeiten und schnell trocken,da kurze Abbinde­zeiten
 

Montag, 25. August 2014

Putzteufel 2.0

Jetzt wird es schmutzig... das Putzmonster streift nämlich durch unser Haus und macht seine Arbeit.

Ganz so schlimm ist es dann aber auch wieder nicht.
Wir bekommen schließ-lich wunderbar glatte Wände und scharfe Kan-ten und die Jungs haben sogar unsere Wasserrohre auf dem Boden und die Türschwelle abgedeckt :-)

Hier mal ein paar Bilder vom heutigen Ergebnis:
 
Das Schlafzimmer, Kinderzimmer 2, der UG- Flur und auch der Untertreppenraum "für die dreieckigen Kisten" ist fertig und das sogar als erster vollständiger Raum (Wenn man mal vom Schildbürgerstreich 2.0 absieht...). Sieht auf jeden Fall toll aus - worüber man sich so alles freuen kann *tssssss*

 
Ich bin schon gespannt wie lange sie brauchen werden...
 
Auf jeden Fall sehen die Wände glatt wie ein Baby- Popo aus und auch die Dampfsperre wurde dieses mal ordnungsgemäß eingeputzt :-)


Ansonsten hat unser Trocken-bauer seine ersten Wände ge-schlossen. Überall wo es ging, haben wir uns ja für die Ständerwände entschieden. War ich vor der genaueren Beschäftigung mit dem Thema der Meinung: "Nichts geht über Kalksandstein!" - stand für mich nach der genaueren Recherche fest "Ständerwände sind toll"
 
Vorteile der Ständerwände:
  • besserer Lärmschutz (zumindest, wenn man zwischen die Platten Dämmwolle stopft)
  • mit OSB- Platten- Verstärkung (also Rigips-OSB-Dämmwolle-OSB-Rigips) ungemein tragfähige Wände, so das Hängeschränke etc. ohne Probleme aufgehängt werden können
  • einfachere Installation von Elektrik und Sanitär
  • top Preis- Leistungsverhältnis
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